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Perry Friedman – Wenn die Neugier nicht wär
Ein Kanadier in der DDR – Buch und Audio-CD
Er hat Musik- und Zeitgeschichte geschrieben mit seinen Liebesliedern und politischen Songs, seinem Banjospiel und seiner unnachahmlichen Art, radebrechend Weltpolitik zu kommentieren. In Erinnerung bleiben wird er als Kanadier, der deutsche Volkslieder entstaubte und Kampfliedern ihre Feierlichkeit nahm, der die amerikanische Hootenanny in die DDR brachte und so zum Geburtshelfer der FDJ-Singebewegung wurde.
(Dr. Lutz Kirchenwitz, Lied und soziale Bewegungen e.V.)
dietz berlin, 198 Seiten, Hardcover inklusive Audio-CD “passing through” von Perry Friedman (17 Titel)
Folk, Chanson und Liedermacher in der DDR
Lutz Kirchenwitz – Folk, Chanson und Liedermacher in der DDR
Chronisten, Kritiker, Kaisergeburtstagssänger
Das Buch des Kulturwissenschaftlers Dr. Lutz Kirchenwitz gestattet Einblicke in die widersprüchliche Szene der Liedermacher in der DDR. Es enthält ihre Biographien und dokumentiert drei Jahrzehnte einer wichtigen kulturellen Entwicklung. Sie beginnt mit Hootenanny, Lyrikwelle und Beatmusik in den frühen 60er Jahren. Über Singebewegung, Liedtheater und Folkmusik führt sie zur Liedermacherszene der 80er Jahre.
Paperback, 190 Seiten, Dietz Verlag Berlin 1993
2009: Jürgen Balitzki
Petra Schwarz: Jürgen Balitzki, der Mann, der „Born in the GDR“ für die Ausstellung zusammengestellt hat, Musikjournalist seit 100 Jahren, im DDR-Rundfunk, bei DT 64, jetzt viele, viele Jahre schon beim RBB. Bali, warum diese Auswahl unter dem Titel „Zeitzeichen – Lieder für alle, die alles wagen“?
Jürgen Balitzki: „Sandow ist eine ganz wichtige Band für eine neue Zäsur in der DDR-Rockmusik. Das sind die so genannten schrägen Bands gewesen. Die strukturell und von ihren Inhalten her was völlig anders machen wollten… Diesen Beitrag weiterlesen »
Lieder aus einem verschwundenen Land
- Lutz Kirchenwitz über: “Liedermacher, Folkszene und Singebewegung in der DDR”
- Reinhold Andert sang: “Lieder eines Konvertiten”
- Ekkehard Maaß über : “Die guten finsteren Zeiten – Lieder über die kleine Stalinzeit in der kleinen DDR”
- Wolfgang Leyn zu: “Die frühen Jahre der DDR – Folkszene”
- Stephan Krawczyk las: “Das irdische Kind”
- David Robb referierte: “Die Hammer=Rehwü von 1982 – Masken, Verwandlungen und karnevalistische Moral in der DDR”.
Rote Lieder
Festival des politischen Liedes 1970 bis 1990 in Berlin (DDR)
Für Miriam Makeba, Mercedes Sosa, Franz Josef Degenhardt, Pete Seeger, Mikis Theodorakis… für die Sänger des politischen Liedes in der ganzen Welt war Berlin/ DDR in diesen Jahren eine wichtige Adresse. Grundlage dieser umfangreichen Dokumentation ist eine Auswahl aus den während der Festivals herausgegebenen Journale. Da diese eine interne Funktion hatten und nur den Teilnehmern zugänglich waren, funktionierte die übliche DDR-Zensur hier anders. Die damals versuchte Authentizität und Unmittelbarkeit der Beiträge ist erhalten geblieben und liest sich auch heute ganz spannend. Hinzu kommen Rezensionen und Kommentare aus der nationalen und internationalen Presse; von Jubel-Artikeln aus dem Neuen Deutschland bis zum RIAS-Kommentar. Kalter Krieg pur und oft zum Lachen. Das Heft enthält auch eine sorgfältig gearbeitete Diskographie nicht nur für Schallplattenfreaks.
Broschüre, A4
Aber das Volk…
Aber das Volk ist wie immer der Lage nicht gewachsen
Die Broschüre versteht sich als Diskussionsbeitrag zu einem deutsch-deutschen Liedermacher-Gespräch, das am 11.5. 1992 in der Berliner Akademie der Künste (Ost) stattfand. Der Lyriker Klaus-Peter Schwarz (KPS) versammelt Protagonisten der DDR-Liedszene mit ihren garstigen Liedern und Texten: Andert, Beckert, Demmler, Eggers, Gundermann, Karma, Kopka, Mensching, Mieder, Plenzdorf, Protze, Reimann, Rump, Schöne, Thalheim,Wenzel, Wolff. KPS im Vorwort: ” …erhoffe sich niemand Texte oder Kommentare der Zerknirschung ! Hier ist rasch greifbares, zumeist schon in der DDR veröffentlichtes Material versammelt, das mir weiter brauchbar schien.”
herausgegeben von: Lied und soziale Bewegungen e.V. 1992, 34 Seiten




