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Das Festival live bei Rockradio.de
Wie schon in den vergangenen Jahren gibt es anlässlich des “Festivals Musik und Politik” wieder Liveübertragungen aus dem Festival über das Webradio Rockradio.de. Der Umfang wurde erheblich ausgeweitet: gleich drei abendfüllende Hauptveranstaltungen des Festivals werden komplett ausgestrahlt!
Ergänzend zum Hörerlebnis überträgt Rockradio.de im Rahmen der Sendungen auch Schnappschüsse vom Konzert über eine Webcam; zudem gibt es während der Sendezeit einen Livechat mit den Radiomachern vor Ort.
Freuen dürfen wir uns also auf dialektisch-absurden Humor im Konzert von “MTS” und “Der Black”, musikalische Neuentdeckungen beim Konzertabend der “Liederbestenliste” und ein umfangreiches Sonderkonzert mit sieben (!) Einzelprogrammen in der “Eisleriade”.
Letztere wird übrigens – das ist ein Novum in der Festivalgeschichte – in Kunstkopfstereofonie übertragen und vermittelt damit ein besonders echtes Live-Erlebnis! Wer es also nicht schafft, in Berlin live dabei zu sein, ist herzlich eingeladen, uns an diesen Abenden zumindest im Stream zu besuchen.
Festival-Videotrailer 2012
Videoproduktion: Stefan Paubel
Komplettes Programmheft zum Download
Als “schnellen Service” haben wir das komplette 32seitige Programmheft des diesjährigen Festivals zum Download als pdf-Dokument bereitgestellt.
Die wichtigsten Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie auch auf unserer Webseite in der Programmübersicht und in den Artikeln zum Festival 2012.
Konzert: Liederbestenliste präsentiert Preisträger

Dodo Hug
In Zusammenarbeit mit dem Humanistischen Verband Deutschland, LV Berlin e.V.
Liveübertragung durch Rockradio.de
Dodo Hug & Efisio Contini (Schweiz)
Die Schweizer Sängerin, Musikerin, Schauspielerin, Komödiantin und Singer-Songwriterin Dodo Hug, Jahrgang 1950, ist seit den 1970er Jahren in der Musikszene aktiv. Bekannt wurde sie durch die in den 1980er Jahren gegründete Gruppe “Mad Dodo”, mit der sie durch Europa tourte und ein komödiantisches Musikprogramm präsentierte. Seit einigen Jahren spielt Dodo Hug gemeinsam mit Efisio Contini, einem sardischen Musiker und Komponisten. Mit ihm zusammen hat sie ihre CD “Sorriso Amaro” aufgenommen. 1985 erhielt Dodo Hug den Kleinkunstpreis “Salzburger Stier” verliehen, und 1992 wurde sie mit dem “Deutschen Kleinkunstpreis” in der Sparte “Chanson, Musik, Lied” ausgezeichnet.
Dodo Hug spielt Gitarre, Mandoline, Ukulele und Perkussion. Die vielseitige Künstlerin ist vor allem durch ihre ungeheure Sprachbegabung berühmt geworden. In ihren Liedern wechselt sie mühelos zwischen deutsch, französisch, italienisch, englisch, spanisch, portugiesisch und türkisch. Darüber hinaus spricht sie völlig akzentfrei mehrere Schweizer Dialekte. Sie hat in mehreren TV- und Spielfilmen als Schauspielerin mitgewirkt und im Laufe der Jahre rund 15 eigene LPs und CDs aufgenommen.
In ihrem Programm “Sorriso Amaro – Canti di Lavoro e d’Autore” erzählt sie von den Nöten und Mühen der Arbeiterinnen in den Spinnereifabriken und auf den Reisfeldern der Poebene am Anfang des letzten Jahrhunderts.
Aktuelle CD:
“Dodo Hug gehört seit gut drei Jahrzehnten zu den interessantesten Erscheinungen der hiesigen Musikszene.” NZZ am Sonntag, 02.03.2008
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Uta Köbernick
Uta Köbernick, Jahrgang 1976, sagt über sich: “Ich wurde geboren in Berlin. Den Rest habe ich gerne, widerwillig, gutgläubig, euphorisch, unter Aufsicht, hingebungsvoll, halbherzig, vorsichtig, wütend und mit Liebe selbst gemacht.” Mit sechs Jahren erhielt sie Violinunterricht, mit acht Jahren wurde sie Mitglied im Rundfunk-Kinderchor Berlin. Sie studierte Gesang und Musiktheater an der Hochschule für Musik “Franz Liszt” in Weimar (Vordiplom) und Schauspiel an der Theaterhochschule in Zürich (Diplom). In zahlreichen Theaterproduktion von der “Dreigroschenoper” bis “Biedermann und die Brandstifter” stand sie auf der Bühne. Ab 2005 war sie am Berliner Ensemble engagiert, schloss aber eine Vertragsverlängerung aus und kehrte zurück nach Zürich. Dort arbeitete sie am Theater an der Winkelwiese und entwickelte ihr erstes Soloprogramm “Sonnenscheinwelt”. Sie erhielt 2009 den “Deutschen Kleinkunstpreis”.
2011 wurde sie mit dem “Förderpreis der Liederbestenliste” ausgezeichnet. In der Laudatio hieß es: “Uta Köbernick macht Lieder, deren Texte zeigen, dass nichts spannender ist als der vermeintlich banale Alltag. Ihre Sprache ist aktuell, verleugnet aber nie eine Spur Romantik. Humor kommt nicht zu kurz, auch wenn er manchmal ziemlich schräg ist und einem das Lachen nicht selten im Hals stecken bleibt.” Mit Gitarre, Geige oder am Klavier begleitet sie ihre »Attacken gegen die Jauchgruben der Welt«.
“Mit sicherem Gespür für abgründige Tiefe tanzt sie hoch oben auf dem Drahtseil der guten Unterhaltung: Immer haarscharf auf der Grenze zwischen Poesie und Realität.” Kreuzlinger Zeitung, 21.09.2011
Aktuelle CD:

Johanna Zeul
Johanna Zeul wurde 1981 in Filderstadt in Baden-Württemberg geboren. Als Sängerin und Liedermacherin gibt sie seit 1996 Konzerte. Ab 2001 trat sie mit der Gruppe “Rotagila” auf, die im Jahr 2003 in “Johanna Zeul Band” umbenannt wurde. 2002 bis 2003 studierte Johanna Zeul an der Schauspielschule Mainz und absolvierte ein Auslandsemester an der School of Rock in Dublin. Von 2003 bis 2006 besuchte sie die Popakademie in Mannheim, wo sie die Fachrichtung “Popmusik-Design” belegte. Johanna Zeul komponierte die Melodien für das Musiktheaterstück “Max und Moritz”, das am 06. Januar 2007 am Nationaltheater in Mannheim Premiere hatte. Es war kein Stoff für die Kinderbühne, denn die drolligen Lausbuben von Wilhelm Busch hatten sich zeitgemäß in sexsüchtige Teenager verwandelt.
Im Juni 2008 erschien Johanna Zeuls Debüt-Album “Album Nr. 1″. Im gleichen Jahr gründete sie die Gruppe “Gold” und erhielt den “Förderpreis für Popmusik Deutschland” sowie den “Lied- und Chansonpreis Stuttgart”. Im November 2009 folgte der “Förderpreis der Liederbestenliste” und im Juli 2010 der “Udo Lindenberg Panikpreis”. Am 24. Februar 2012 ist Johanna Zeul um 22 Uhr im ZDF-Kultur bei den “Konspirativen Küchenkonzerten” zu sehen. Sie äußert sich auch öffentlich zu aktuellen politischen Themen. Einer ihrer Standpunkte lautet: “Wenn STUTTGART 21 durchgeht, haben die Menschen in Deutschland gezeigt, dass man mit ihnen machen kann, was immer man will.”
“Entschlossen und traumwandlerisch sicher balanciert Zeul auf dem Hochseil zwischen Entertainment und Eigensinn.” FAZ, 28.01.2008
Aktuelle CD:
Termindetails
Archiv der Festivalveranstaltungen seit 2000
Dank einer Überarbeitung können die Programme sämtlicher Festivals seit dem Jahr 2000 in unserem Programmarchiv durchstöbert werden. Alle Veranstaltungen, Veranstaltungsorte und Mitwirkenden sind aufgeführt, teilweise mit weiterführenden Informationen.
Konzerttipp: Inti Illimani Histórico & Eva Ayllón
Für Berliner und Berlinbesucher bietet das “Haus der Kulturen der Welt” im Juni ein sehr empfehlenswertes Konzert:

Eva Ayllón
Zum ersten Mal gemeinsam auf der Bühne: Eva Ayllón, von der Los Angeles Times als “Tina Turner Perus” verehrt und von Mercedes Sosa als “schwarze Stimme Lateinamerikas” apostrophiert, trifft auf die legendären Inti Illimani, die mit “Venceremos” die Hymne für Salvador Allendes Unidad Popular schufen und zu Ikonen des Nueva canción, des politischen Folksongs, avancierten.

Inti Illimani
Konzert am 26. Juni 2011, 20 Uhr,
Eintritt 22 bzw. 18 € …. Tickets online
Festival Musik und Politik 2011
Zum zwölften Mal organisiert der Verein Lied und soziale Bewegungen sein viertägiges Festival Musik und Politik vom 24. bis 27. Februar 2011.
Bereits am 13.2. gibt es im Maxim-Gorki-Theater ein Festival-Vorspiel mit der “Schicksalssinfonie” (von Steffen Mensching und Michael Kliefert) des Theaters Rudolstadt.
Am 24.2. beginnt das Festival mit einer Record Release Party von Haase & Band. Auch Michael Friedman, der kanadische Singer-Songwriter wird am Eröffnungsabend in der WABE aufspielen: “I never know what hit me until now”.
Die “Liederbestenliste” ist zweifach beim Festival vertreten, mit einem Konzert, in dem der Jahrespreisträger Manfred Maurenbrecher die Nachwuchskünstler Johanna Moll und Roger Stein vorstellt, und mit einer Ausstellung zur Geschichte der Liederbestenliste, einer “Hitparade der besonderen Art”, die 1984 vom Südwestrundfunk initiiert wurde und seit 2003 vom Verein deutschsprachige Musik weitergeführt wird.
Länderschwerpunkt des nächsten Festivals ist Österreich. In einem Vortrag wird die etwa 200-jährige Geschichte des Wienerliedes im Hinblick auf die (gesellschafts-)politische Relevanz dieses Genres abgeklopft. Im Konzert “Wiener Schmäh” spielen Die Strottern, Ernst Molden und Walther Soyka sowie 9dlinger und die geringfügig Beschäftigten. Der österreichische Autor Robert Misik präsentiert sein Buch “Anleitung zur Weltverbesserung. Das machen wir doch mit links”.
“Die Verhältnisse rocken” wollen Stoppok plus Worthy, Rainer von Vielen, Dota Kehr und Leo Pari (Italien) in einem Volksbühnenkonzert mit der globalisierungskritischen Organisation attac.
Gina Pietsch präsentiert ihr Brecht-Programm “Lasst euch nicht verführen”. Im Tacheles finden HipHop-Konzerte mit Chaoze One, Conexión Musical u.a. statt, und in der WABE gibt es wieder ein Kinderkonzert.
Friedensfestival Berlin 2010 am Brandenburger Tor
Friedensfestival 06. bis 08. August 2010 am Brandenburger Tor: hochkarätige Politiktalks, 100 Informationsstände sozialer, entwicklungspolitischer und ökologischer Organisationen, Live-Musik aus 39 Nationen am Brandenburger Tor.
Das “Friedensfestival Berlin” findet am ersten Augustwochenende am Brandenburger Tor/Straße des 17. Juni in Berlin statt. Es bietet Platz für Podiumsdiskussionen, Auftritte von namhaften Künstlern und zahlreiche Informationsstände.
Politiker, Unternehmer, Journalisten, Wissenschaftler und engagierte Menschen referieren über Projekte, die aus klassischen Argumentationsstrukturen ausbrechen und Wirtschaft mit Sozialem sowie Fachkompetenz mit Empathie verbinden.
Das Festival wird trotz seiner Größe ehrenamtlich und nicht kommerziell organisiert.
Anmeldungen von engagierten Vereinen (NGO) werden noch angenommen; ein Vernetzungstreffen findet im YAAM am 30. Juli von 18.00 – 22.00 Uhr statt (Stralauer Platz 35, 10243 Berlin).
Weitere Informationen auf www.friedensfestival.org
Kontakt:
Friedensfestival Berlin 2010
Ina Edelkraut
Marienburger Straße 33 / QF2
10405 Berlin
030 3744 3270
friedensfestival@berlin.de
www.friedensfestival.org
19.9. – Künstleraktionstag Thälmannpark
Der Kampf um die Kultureinrichtungen im Thälmannpark im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg geht weiter. Das Aktionsbündnis Berliner Künstler hat bereits über 1.000 Unterstützer, viele davon prominente Musiker, Autoren, Schauspieler und andere Kulturschaffende. Der Kampf um die wichtigen Kulturstandorte im Thälmannpark wird vom Aktionsbündnis bereits seit Monaten geführt (Informationen dazu auf der Webseite); am 19. September findet ein Künstleraktionstag statt.
Programmausblick:
14.00- 24.00 Uhr/ Galerie parterre:
Ausstellung „Die grüne Tür“: Klaus Werner in Berlin
16.30 Uhr / vor Galerie und WABE:
Rakatak (Percussionband)
17 Uhr / Jugendtheateretage – Podiumsdiskussion: „Wieviel kommunale Kultur wollen / können / müssen wir uns leisten?“ Berliner Politiker diskutieren mit Künstlern und dem Publikum über die Kultursituation in unserer Stadt. Moderation: Petra Schwarz (Eintritt frei)
Gäste: André Schmitz (angefragt, Staatsekretär für Kultur in Berlin), Dr. Michail Nelken (Kulturstadtrat Pankow, Linke), Alice Ströver (MdA, Bündnis90/ Grüne), Dr. Uwe Lehmann- Brauns (angefragt, MdA, CDU), Brigitte Lange (angefragt, MdA, SPD), Dr. Martin Lindner (angefragt, MdA, FDP), Stefan Liebich (Linke), Bettina Wegner (Liedermacherin), Prof. Susanne Binas-Preisendörfer (Musik- und Kulturwissenschaftlerin), Ralf R. Ollertz (HALLE TANZBÜHNE BERLIN), Heinz Havemeister (Musiker, Autor). Weitere Künstler sind angefragt.
20.00 Uhr / TuD – Am Anfang heiß ich Ende
Das HOR- Künstlerkollektiv präsentiert ein fantastisches visuelles Hörtheater mit Texten von Michael Ende
Eintritt 8 € / erm. 5 €
18.30 Uhr / WABE – Open End,
u. a. mit: Axel Prahl, Maria Simon und Bernd M. Lade mit der Band „Ret Marut“, Tom Jahn – Theatersport, Käthe Reichel, Bolschewistische Kurkapelle Schwarz-Rot, Nadja Engel und Axel Werner lesen aus „Wolokolamsker Chaussee“ von Heiner Müller, Der Narr, Daniel Hilpert und Band, IG Blech, frieddrums, muSix, Nino Sandow, Bettina Wegner, Jürgen Walter, der Chor des ehemaligen Erich- Fried- Gymnasiums und viele andere, Moderation: Walfriede Schmitt
Aktionsbündnis Berliner Künstler
Solikonzert mit DOTA und JEAN LEMON

Geld oder Leben
Vor etwa zwei Jahren hängte eine Gruppe junger Menschen große Transparente an den Reichstag in Berlin. Damit wollten sie ihr mangelndes Vertrauen in den heutigen Politikbetrieb demonstrieren und für ihre Visionen einer gerechteren Gesellschaft werben, in der der Mensch nicht als Humankapital, sondern als Persönlichkeit gilt. In ihrem Blog ist dazu einiges zu lesen. Die Folge dieser friedlichen Aktion waren freilich ein Prozeß und Strafbefehle, denn die Besteigung des Reichstages gilt als Hausfriedensbruch.
Am 30. Juli findet im Berliner Klub KATO ein Solikonzert mit Dota und Jean Lemon statt, dessen Erlöse helfen sollen, die juristischen Folgekosten zu begleichen.





